Die Messiaen-Tage beginnen mit einer interaktiven Ausstellung in der Altstadt von Görlitz. Wir laden Sie dazu von 14 bis 20 Uhr herzlich ein. Wir werden Sie mit neuen Formaten überraschen, dank denen Sie der Kunst auf neuer Weise näherkommen können.


Die Messiaen-Tage beginnen mit einer interaktiven Ausstellung in der Altstadt von Görlitz. Wir laden Sie dazu von 14 bis 20 Uhr herzlich ein. Wir werden Sie mit neuen Formaten überraschen, dank denen Sie der Kunst auf neuer Weise näherkommen können.

Eröffnung
Vortrag und Performance
Zbigniew Rokita – Vortrag
Georg Wettin – Klarinette / Bassklarinette
Makhina Dzhuraeva – Tanz
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Es ist eine kostenfreie Eintrittskarte als Reservierung erforderlich.
Zum Auftakt begrüßen wir Sie im Kulturforum Görlitzer Synagoge, wo Sie die Gelegenheit haben, einem Vortrag von Zbigniew Rokita zu lauschen und einer interessanten Performance „Epitaph – Erinnern und Verwandeln“ für Bassklarinette und Tanz (Georg Wettin, Makhina Dzhuraeva) zu sehen, bei der neue Kompositionen aufgeführt werden.
Zbigniew Rokita ist Reporter, Redakteur, Dramatiker, Autor der Reportagebücher „Odrzania. Podróż po Ziemiach Odzyskanych“, „Kajś. Opowieść o Górnym Śląsku“ („Kajś. Eine Geschichte aus Oberschlesien“) und zweimaliger Gewinner des Nike-Literaturpreises. Er wird in das Thema der diesjährigen Messiaen-Tage einführen und Fragen zur Geschichte und ihren erschreckenden Parallelen zu unserer Gegenwart thematisieren.
Nach dem Vortrag laden wir Sie herzlich zu einer musikalisch-künstlerischen Performance ein:
Erinnern und verwandeln – Epitaphe
für Bassklarinette und Tanz
Programm Epitaphe:
Macarena Rosmanich – Zeichen
Joanna Wozny – … die verlorenen Pfade II
und Werke von Carsten Hennig , Friedemann Stolte, Christian Diemer.
Das Epitaph („zum Grab gehörend“) dient diesem Programm als Metapher, um eine Verbindung zwischen dem Erinnern an unzählige Kriegsopfer und dem Gestalten unserer Gegenwart zu schaffen. Durch das Erinnern an einzelne Schicksale würdigen wir die namenlosen, vergessenen und übersehenen Menschen, die ihr Leben damals wie heute im Krieg verloren. Drei Komponisten haben eine Form für ein solches Epitaph gesucht, ihre Stücke werden in diesem Programm uraufgeführt. Zusammen mit weiteren Stücken von einer polnischen und einer ukrainischen Komponistin widmet sich das Programm dem Prozess der Verwandlung im Blick auf heute für Werte, Menschenwürde und Menschenrechte.
„Seht, ich höre, wie ich zu Asche werde
Ich verwandle mich und zerfalle.
Und mit immer schwächer werdenendm Körper
glaube ich an meine eigene Seele.“
Krzysztof Kamil Baczyński „O du mein stiller Kummer“
K. K. Baczynski, polnischer Dichter und Soldat, starb während des Warschauer Aufstands im Alter von 23 Jahren.

Konzert
Ganna Ensemble
GANNA ist ein internationales Ethno-Jazz-Ensemble aus Berlin. Als Stimme des ukrainischen Widerstands ist die Kunst von GANNA ebenso schön wie herzzerreißend. Eine kraftvolle Mischung aus neu interpretierten ukrainischen Volksliedern und modernem Jazz. Inspiriert von mehreren musikalischen Recherchereisen in verschiedene Regionen der Ukraine, erweckt GANNA die ukrainische Folklore zu einem zweiten Frühling und nimmt das Publikum mit auf eine Reise.

Vortrag
PD Dr. Martin Hähnel
Martin Hähnel, Professor an der Universität Bremen, wird einen Vortrag über die Beziehung zwischen den Werken von Thomas von Aquin und Olivier Mess