Akteure Messiaen Tage 2026

Alexandra Grochowski

 

Alexandra Grochowski ist Geschäftsleiterin des Meetingpoint Memory Messiaen e.V. und Stiftungsratsmitglied in der Stiftung Fundacja Pamięć, Edukacja, Kultura. In diesen Funktionen kümmert Sie sich um die Betreibung der Gedenkstätte Stalag VIII A. Im Rahmen ihrer ist Alexandra Grochowski als Autorin an mehreren Publikationen zum Stalag VIII A Görlitz beteiligt. Seit 2013 lebt die gebürtige Oberschlesierin in der Europastadt GörlitZgorzelec, wo sie unter anderem ebenfalls als Dolmetscherin und beeidigte Übersetzerin für Polnisch und Englisch tätig ist. Alexandra Grochowski schloss ihr Studium der Translationswissenschaft an der Hochschule Zittau/Görlitz ab, an der Sie ebenfalls dozierte. Zurzeit absolviert sie außerdem den Masterstudiengang Politisch-Historische Studien an der Universität Bonn.

Dr. Katarzyna Bartos

 

Dr. Katarzyna Bartos ist Musik- und Literaturwissenschaftlerin. Sie ist Assistenzprofessorin und Beauftragte für Internationale Beziehungen an der Karol Lipiński-Akademie für Musik in Wrocław. Ihr musikwissenschaftliches Interesse fokussiert sich auf die Geschichte, Ästhetik, Analyse und Interpretation zeitgenössischer Musik. Sie betreibt außerdem den Blog Herstoria Powszechna, auf dem sie die weibliche Seite geschichtlicher Phänomene untersucht.

Dr. Johannes Bent

 

Dr. Johannes Bent (*1988) ist Historiker und war von Dezember 2023 bis Februar 2026 Mitarbeiter beim Meetingpoint Memory Messiaen. Nach einem Masterstudium der Europäischen Kulturgeschichte wurde er 2024 an der Universität Tallinn (Estland) und der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) zu einem ideengeschichtlichen Thema promoviert. Während seiner Tätigkeit beim Meetingpoint hat er sich u.a. mit der weiteren Erforschung der Geschichte des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Stalag VIII A Görlitz befasst.

Prof. Grażyna Pstrokońska-Nawratil

 

Prof. Grażyna Pstrokońska-Nawratil, Komponistin aus Wrocław, studierte in Polen und Frankreich unter Größen wie Messiaen, Boulez und Xenakis. Sie ist Urheberin von über 70 Werken, in denen sie sich mit Fragen der menschlichen Existenz und dem Platz des Menschen in einer sich verändernden Welt auseinandersetzt. Um menschenfreundliche und von der Natur inspirierte Musik zu charakterisieren, führte sie den Begriff ekomuzyka (dt. etwa: Ökomusik) ein. Die meisten ihrer Kompositionen entstehen aus der Begeisterung für und Beobachtung der Natur.

Dr. hab. Adam Porębski

 

Dr. hab. Adam Porębski verbindet als Komponist künstlerische Arbeit mit pädagogischen, organisatorischen und populärwissenschaftlichen Tätigkeiten. Unter seinen über 100 Werken finden sich Instrumental-, Therapie- und elektroakustische Kompositionen, die weltweit über 300 Mal aufgeführt wurden – von Sydney bis New York. In seinem Schaffen balanciert er zwischen Präzision und Risikofreudigkeit, zwischen Konvention und Experiment, zwischen Kommunikation und Abstraktion.