Alpha es et O

Denny Wilke

 

Denny Wilke studierte bei Michael Schönheit in Nürnberg, bei Ben van Oosten in Rotterdam und im Rahmen der Europäischen Musikakademie Bonn bei Olivier Latry.

Als Organist spielt er regelmäßig bei Klangkörpern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem MDR-Sinfonieorchester, der Dresdner Philharmonie, der Staatsphilharmonie Nürnberg, der Staatskapelle Halle, dem MDR-Rundfunkchor, dem Nationalorchester der Ukraine, dem Nationalchor der Ukraine DUMKA, dem Latvian State Choir, dem GewandhausChor, dem Philharmonischen Chor Dresden u. v. a. So kam es zu künstlerischen Begegnungen mit Kurt Masur, Riccardo Chailly, Neeme Järvi, Kristjan Järvi, Howard Arman, Simone Young, Sir John Eliot Gardiner, u. a.

Einladungen für Solistenabende führen ihn an bedeutende kirchenmusikalische Stätten und Konzertsäle.

Als gefragter Continuospieler und Kammermusikpartner auf dem Cembalo, dem historischen Hammerflügel oder dem modernen Klavier begleitet Wilke Sänger, Instrumentalisten und Kammermusikensembles, was ihn auf verschiedene Festivals führte.

Seit der Restaurierung der großen Ladegast-Orgel erwarten ihn – neben Domorganist Michael Schönheit – als Organist vielfältige Aufgaben am Merseburger Dom. Er ist künstlerischer Leiter der Mühlhäuser Marienkonzerte und Stadtorganist der Marienkirche zu Mühlhausen, einer der Wirkungsstätten Johann Sebastian Bachs.

2010 wurde er Preisträger bei der International Sydney Organ Competition.

Seine Solo-CD mit Orgelwerken von Franz Liszt wurde 2015 für die Bestenliste des Preises der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Aufsehen erregte die an der großen Seifert-Orgel der Marienbasilika Kevelaer eingespielte CD „FRENCH ROOTS – Works by Liszt, Dupré & Demessieux“ unter anderem wegen der Weltersteinspielung der Variationen über „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ von Franz Liszt in einer Fassung nach Marcel Dupré. 2017 erschienen mit ihm als Solisten drei CDs, aufgenommen an der großen Rieger-Orgel der Abteikirche Marienstatt und an der großen Sauer-Orgel der Kirche St. Marien zu Mühlhausen. 

Im Sommer 2018 gastierte Wilke in Kuba und unterrichtete dort in der Kathedrale Havanna die einzige Orgelklasse Kubas. Im Herbst gleichen Jahres tourte Wilke als Solist quer durch Russland und gab in den Philharmonien und Konzerthallen großer Metropolen Orgelabende mit sinfonischer Orgelliteratur.

Auf der bei sony veröffentlichten CD „Am Weihnachtsbaum“ mit dem Philharmonischen Kinderchor Dresden erklingt mit ihm erstmalig auch die Orgel des Kulturpalasts Dresden.

2019 und 2020 nahm er erneut auf den Orgelbänken im Gewandhaus Leipzig, dem Kulturpalast Dresden, der Berliner Philharmonie, u. a. Platz. Im November 2019 war er im Rahmen der Festwoche „500 Jahre Havanna“ erneut als Musiker auf Kuba zu erleben.